indianajonas

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  1. Hinweis: Auch die weiteren Entwicklertagebücher werden möglichst zeitnah übersetzt und hier im Forum veröffentlicht. Bei der Übersetzung wurde auf die Verständlichkeit und die Lesbarkeit des Textes geachtet. Trotz größter Sorgfalt und mehrfacher Prüfung können sich Fehler eingeschlichen haben. (Als Grundlage für die Übersetzung diente das offizielle Developer-Diary vom 20.08.2020 auf der offiziellen Website - Stand: 25.08.2020.) Hallo Community, Entschuldigung dafür, dass ihr schon länger nichts mehr von mir gehört habt. 2020 ist bisher ein ziemlich hartes Jahr. Ich schätze, dass die meisten von euch dem zustimmen werden. Die gute Nachricht ist, dass jeder bei Hinterland weiterhin gesund ist - kein COVID! Wir freuen uns sehr darüber. Das ist wirklich sehr positiv und ich versuche, mich darauf zu fokussieren. Wir sind auch sehr froh, dass wir - obwohl alles Kopf steht - trotzdem in der Lage waren unser Update "FURCHTLOSER NAVIGATOR" zu veröffentlichen und unseren Event "WINTER’S EMBRACE" im Juli durchzuführen (dieser auch neue Inhalte für das Spiel gebracht hat). Wir haben unser Studio vor Ort im März geschlossen, seit dem sind alle in der Isolation. Ich erinnere mich an den Anfang dieser Zeit, wie ich dachte "Wow, denk nur daran, wie viel man schaffen kann!" Jetzt in der Rückschau realisiere ich, wie naiv dieser Gedanke war. Wir verbringen eine Menge mehr Zeit mit Videokonferenzen, machen viele kleine Dinge, um die Stimmung im Team hochzuhalten, und passen uns an die Situation an, ausschließlich zu Hause zu arbeiten. Aber ich bin mir sicher, dass ihr alle anerkennt, dass das nicht der normale Weg ist, um zu arbeiten. Wir verlassen uns normalerweise auf persönliche Gespräche von Angesicht zu Angesicht, um Beziehungen zu pflegen, zu planen, um Inhalte zu testen, und einen bestimmten Fortschritt bei gemeinsamen Zielen zu erreichen. Unabhängig davon dass wir alle gesund und sicher sind - wofür wir dankbar sind - verspüren wir auch ein gewisses Unwohlsein, was dem Umstand der monatelangen Isolation geschuldet ist. Und obwohl ich glaube, dass die Zukunft positiv ist, würde ich lügen, wenn ich sage, dass dieses Jahr "Business as usual" / alles wie immer ist für das Team bei Hinterland und unserer Arbeit an The Long Dark. Erst vor kurzem sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir uns nicht gut fühlen würden, wenn wir die vierte Episode noch dieses Jahr veröffentlichen würden. Ursprünglich hatten wir gehofft, die Episode für die Veröffentlichung im Dezember fertig zu haben, aber mit allem, was dieses Jahr so passiert, fällt es schwer, optimal zu arbeiten. Wir haben an Momentum verloren und einige Teile unserer Produktion laufen langsamer als gewöhnlich, weil wir nicht von Angesicht zu Angesicht arbeiten können. Jeder jongliert seine persönliche Situation zu Hause, ob es das dauerhafte Alleinesein ist, der Balanceakt zwischen Kindererziehung und Arbeit, oder eine komplett neue Situation ist. Jeder ist auf das Spiel fokussiert und wir machen jeden Tag Fortschritte, aber ich fühle mich nicht gut damit, dem Team eine Dezember-Veröffentlichung aufzuzwingen. Wir "crunchen" nicht bei Hinterland (Crunch - extremer Arbeitsdruck, anhäufen von übermäßiger Überzeit - Anmerkung des Übersetzers) und der einzige Weg, um die Dezember-Veröffentlichung zu gewährleisten, wäre Abstriche beim Umfang oder der Qualität zu machen. Wir wollen das nicht, und ihr wollt das nicht. Also machen wir das nicht. Im Klartext: Wir werden Episode Vier nicht dieses Jahr veröffentlichen. Das tut mir wirklich leid. Wir wollten, dass ihr das das wisst, sobald wir die Verschiebung beschlossen hatten - und nicht erst Monate später. Ich hoffe, ihr und euren Liebsten seid gesund während dieser COVID-Pandemie. Ich hoffe auch, dass The Long Dark euch ein wenig Trost spendet während dieser schwierigen Zeit. Wir sind immer noch für euch da. Nur wir kämpfen wir gegen "The Long Dark" / die lange Dunkelheit auf unsere eigene Art und Weise. Ich werde euch in den kommenden Monaten weitere erheiternde News schicken, mit mehr Informationen zu unseren geplanten Aktivitäten für den Rest von 2020 und den Anfang von 2021. Danke fürs Lesen, bleibt sicher da draußen. - Raphael P.S. Viele von euch fragen immer wieder wie es um die Nintendo Switch Version von The Long Dark steht. Wir haben einen E-Mail-Verteiler eingerichtet, bei dem ihr euch anmelden könnt, wenn ihr über Neuigkeiten diesbezüglich benachricht werden wollt.
  2. Ich habe gerade deine Fragen gelesen und möchte auch ein paar Worte dazu sagen, um die ein bisschen mehr Klarheit zu schenken und von meinen Erfahrungen zu berichten. Bezüglich der neuen Inhalte: Solange Hinterland am Story-Modus arbeitet, werden auch Updates für den Überlebensmodus kommen. Das aktuelle Dezember-Update wurde ja am Dienstag veröffentlicht. Bis nächstes Jahr im Januar 2020 sind die Entwickler in den Weihnachtsferien. Wann das nächste Sandbox-Update kommt, ist nicht bekannt. Es wird aber weiterhin Updates für den Überlebensmodus geben. In welchem Abstand ist aktuell nicht bekannt. Aktuell eher unregelmäßig alle paar Monate - denke ich. Also meine Erfahrung ist, dass die neuen Gegenstände auch in bisher durchsuchte Gebiete gespawn werden. Meine Erfahrung besteht aus einem Spiel im Überlebensmodus, dass ich 2018 begonnen habe (bis 125 Tage) und dann für einige Monate links liegen gelassen habe, weil mir die Motivation abhanden gekommen ist. Zwischenzeitlich gab es ein Update, dass den Revolver eingeführt hat. Als ich dann im August 2019 wieder weitergepielt habe, habe ich den Revolver auch in Gebieten gefunden, in denen ich schon war. Ich bin ein eher vorsichtiger Spieler und war bisher nur am Rätselsee, der Küstenstraße und im Idyllischen Tal. Erst später bin ich dann auch in die weiteren Gebiete (Gebirgsstadt, Trostloses Marschland, Ort der Trostlosigkeit, etc.) So wie ich das sehe, gibt es für jeden Gegenstand mindestens einen garantierten Fundort. (Bei mir war es das Buch für erweiterte Kenntnisse, dass ich bisher nur in der Region «Gebirgsstadt» gefunden habe. In diesem Spielstand habe ich auch folgende Erfolge geschafft: 500 Tage überleben + alle Fertigkeiten auf Stufe 5 (als ich mit meinem Spielstand angefangen habe, gab es den Revolver, die entsprechenden Bücher und den Skill noch nicht) + von jedem Buch mindestens 1 lesen. Es sollte also gut möglich sein, seinen Spielstand auch nach einem Update weiterzubenutzen. Meines Wissens nach waren die Spielstände nur einmal zu einem neuen Update nicht kompatibel. Das war während der Umschaltung von Predux auf Redux (also von Story-Modus alt auf überarbeiteten Story-Modus). Und damals hat Hinterland auch darauf hingewiesen. Ansonsten haben sie immer darauf geachtet, dass die Spielstände kompatibel sind und die neuen Gegenstände auch in bestehenden Spielständen auftauchen. Bei mir war das immer der Fall, ich hatte bisher keine Probleme mit der Kompatibilität. (Natürlich kann immer mal etwas sein, bei der Entwicklung eines Spiels. Aber ich sehe das halb so wild, da The Long Dark noch aktiv entwickelt wird. Ich habe letztens ein Spiel gespielt, bei dem ein Bug aufgetreten ist, dass ein Nebencharakter einfach verschwunden ist und ich so die Nebenaufgabe nicht abschließen konnte. Da das Spiel nicht mehr weiterentwickelt wird - es seit 2 - 3 Jahren kein Update mehr gab - kann ich nur noch die Belohnung bekommen, wenn ich einen neuen Spielstand anlege - worauf ich nach 150 Stunden erstmal keine Lust habe.) Natürlich ist es immer besser einen neuen Spielstand zu beginnen, aber es sollte definitiv möglich sein, die neuen Inhalte auch in bestehenden Spielständen zu erleben. Bisher ist mir nicht bekannt, dass es anders wäre. Die Leistungen sind spielstandübergreifend. Wichtig: In benutzerdefinierten Spielständen können keine Leistungen erspielt werden. (Ich habe mich bisher nicht wirklich mit dem Thema benutzerdefinierten Spielständen beschäftigt und selbst nur 1-2x einen Custom-Modus gespielt, da ist mir das aufgefallen und dann habe ich mich hier im Forum informiert und es wurde von anderen Community-Mitgliedern bestätigt.) Eine Roadmap gab es mal (für 1-2 Monate, ist aber schon Jahre her), die wurde relativ schnell wieder verworfen, weil es Geschrei in der Community gab und Hinterland sich nicht festlegen will/dem Druck aussetzen will. Hallo @Carrot Carl Wie du selbst auch geschrieben hast, spielst du auch viel lieber den Überlebensmodus. Ursprünglich geplant war The Long Dark als reines Story-Spiel. Ich verfolge die Entwicklung des Spiels jetzt schon seit Anfang an (seit Kickstarter bevor die erste spielbare Version überhaupt zur Verfügung stand) und die Entwicklung des Spiels verläuft überhaupt nicht linear. (Ganz am Anfang sollte The Long Dark sogar ein iPad-Spiel werden.) Wie mein Vorredner auch schon geschrieben hat: Der Überlebensmodus war ursprünglich als Testumgebung für neue Inhalte, Mechaniken, etc. gedacht, die dann in den Story-Modus übernommen werden sollten. Ich kann mir vorstellen, dass Hinterland nicht mit dem Erfolg des Überlebensmodus gerechnet hat. Dieser hat aber an Fahrt gewonnen, auch weil er mehr oder weniger regelmäßig mit neuen Inhalten versorgt wurde. (Es gab Zeiten, da kam jeden Monat ein Überlebensmodus-Update.) Und so ist es bis heute geblieben. Und da der Story-Modus noch nicht fertig ist, wird es auch weiterhein Updates für das Spiel geben. Die folgenden Informationen stammen aus verschiedenen veröffentlichten Texten von Raphael van Lierop, die ich hier nach meinem Verständnis und zusammengefasst wiedergebe: Mittlerweile hat Hinterland eine Größe erreicht in der sie zwei Teams haben. Eines das am Story-Modus arbeitet und eines für den Überlebensmodus. Nach dem Release von Episode 3 (ganzes Team für Feinschliff, Fehlerbehebung, Qualitätskontrolle, etc.) werden nun wieder vermehrt Ressourcen in den Überlebensmodus gesteckt. Das Ding ist, egal wie sehr die Community (wer auch immer das sein mag) bettelt, Hinterland wird sich so viel Zeit nehmen, wie sie brauchen, um neue Inhalte zu entwickeln, einzubauen und zu veröffentlichen. Sie haben sich in der Vergangenheit bereits «die Finger verbrannt» (z. B. mit der veröffentlichten Roadmap oder mit angekündigten Veröffentlichungsdaten, die sie nicht einhalten konnten und ein Teil der Spieler hat sich laut aufgeregt) und deshalb werden nur Dinge angekündigt, die auch eingehalten werden können. Man darf nicht vergessen: Hinterland ist immer noch ein Indie-Studio mit begrenzten Ressourcen (Geld und damit auch Menschen). Etwas zu entwickeln und in ein bestehendes Werk einzubinden, birgt immer auch ein Risiko. Hinterland minimiert durch die scheibchenweise Implementierung so das Risiko. Denn The Long Dark ist aktuell ihr einziges Spiel. Wenn sie einen Fehler machen, der die Community so verärgert, dass sie diese das Spiel schlecht reden (was dazu führt, dass es sich nicht mehr verkauft), dann haben sie ein Problem. Immerhin hängen mittlerweile 30 Arbeitsplätze (inkl. deren Familien) davon ab. Ich verstehe deinen Wunsch als Spieler, dass es schneller geht und das Spiel irgendwann mal «fertig» ist. Auch ich würde mir wünschen, dass es schneller voran geht. Auf der anderen Seite gibt es so viele Spiele, die «schnell schnell» entwickelt werden und halbfertig auf den Markt geschmissen werden. Da habe ich dann lieber ein Spiel wie The Long Dark, bei dem sich Gedanken gemacht wird und auf Qualität geachtet wird. Die neusten Inhalte (das Herstellen von Munition) erweitert das Spiel um ein ganzes Stück im Endgame (für Langzeitspieler). Ich sehe das als Zeichen, dass Hinterland natürlich auch die Spieler im Sinn hat, die längere Überlebensmodus-Spiele spielen. Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen mehr Klarheit geben.
  3. Hinweis: Auch die weiteren Entwicklertagebücher werden möglichst zeitnah übersetzt und hier im Forum veröffentlicht. Bei der Übersetzung wurde auf die Verständlichkeit und die Lesbarkeit des Textes geachtet. Trotz größter Sorgfalt und mehrfacher Prüfung können sich Fehler eingeschlichen haben. (Als Grundlage für die Übersetzung diente das offizielle Developer-Diary vom 28.11.2019 auf der offiziellen Website - Stand: 29.11.2019.) Dev Diary - November 2019 28.11.2019 Hallo Community, die letzten sechs Wochen waren wir sehr mit der Veröffentlichung von Episode 3 am 22. Oktober, dem Support für unseren jährlichen Halloween-Event "Four days of night" und der Finalisierung unseres nächsten großen Überlebensmodus-Update beschäftigt. Wir haben gesagt, dass wir unser Bestes geben, um euch ein weiteres großes Update vor Ende des Jahres zu liefern und ich bin hier, um euch ein wenig mehr Informationen zu geben, was euch im Dezember erwartet. Das nächste Update heißt "Errant Pilgrim " (Irrender Pilger) und es enthält einige neue Dinge, über die wir sehr erfreut sind: Eine neue Region. Sie wird unsere erste Region sein, die ein zweiteiliges Umgebungsrätsel enthalten wird - um das volle Potenzial der Region zu entfalten, müsst ihr sie von zwei unterschiedlichen Orten betreten. Es gibt einen neuen Bereich mit mehreren Industriegebäuden und diese Region wird die erste sein, die Timberwolfe im Überlebensmodus enthalten wird. Passt also auf! Eine neue Challenge. Wir haben unsere Inspiration vom "Deadman"-Ansatz mit benutzerdefinierten Einstellungen aus der Community und wir haben unsere eigene Version als eigenständige Challenge erstellt, welche - offen gesagt - die bisher härteste Erfahrung ist, die wir jemals gemacht hat. Niemand im Entwicklerbüro hat bisher die Herausforderung gemeistert. (Keine Sorge, wir nehmen diese neue Challenge von der Liste mit Herausforderungen, die für den «Mastery Cache»-Erfolg benötigt werden. Wir sind keine Monster.) Neue Gameplay-Mechaniken. Ohne für den Moment zu viele Details zu verraten, wir werden einige neue Ausrüstungsgegenstände, Werkzeuge und Systeme vorstellen, die euch helfen sollten, das langfristige Überleben für die meisten Spieler ein bisschen lebensfähiger zu machen. Ihr bekommt vielleicht einen Hinweis dafür aus dem Concept Art, dass in diesem Entwicklertagebuch enthalten ist. Neue Leistungen. Wir haben dem Leistungssystem nicht viel Liebe geschenkt, seit wir es eingeführt haben. Also fügen wir drei neue Leistungen hinzu, um euch einige Gameplay-Ziele zu geben, auf die ihr hinarbeiten könnt, um nützliche Vorteile im Überlebensmodus zu erhalten. Neue Musik für den Überlebensmodus. 10+ Minuten brandneue Musik vom Komponisten für den Überlebensmodus, Sascha Dikiciyan (der übrigens aus Deutschland kommt, Anmerkung des Übersetzers). Die Rückkehr von Fluffy. Hmm? Habe ich erwähnt, dass die Timberwölfe im Überlebensmodus sind? Entspannt euch. Sie sind nur in der neuen Region zu finden. (Vorerst.) Es gibt hier und da weitere Leckerbissen, einige «Quality of Life»-Updates und natürlich eine Menge Fehlerbehebungen. Wir hoffen, dass dieses nächste Update genau zur richtigen Zeit für euch kommt und euch befeuert, damit ihr The Long Dark über die kalte Ferienzeit im Winter genießen könnt, wenn es am besten wertgeschätzt wird! Ihr könnt euch darauf einstellen, dass das nächste Überlebensupdate Mitte Dezember erscheinen wird, was davon abhängt, wie lange es für uns dauert, diese Dinge zu optimieren und die Fehler auszumerzen. Wir veröffentlichen das Update mit einem üblichen Update-Video, das mit freundlichen Grüßen vertont wird. Sollte spaßig werden. Haltet die Augen auf den Social-Media-Kanälen offen, da wir weitere Leckerbissen zum Update veröffentlichen je näher die Veröffentlichung kommt. Wie gewohnt wird dieses Update für alle aktuellen Besitzer von The Long Dark auf Steam (wo das Spiel gerade im Steam Sale ist), XBOX ONE, Playstation 4, und allen anderen Plattformen, auf denen wir verfügbar sind, kostenlos sein. Das ist auch ein guter Moment, um euch daran zu erinnern, The Long Dark für die "Labor of Love"-Kategorie bei den Steam Awards 2019 zu nominieren. Danke fürs Lesen und haltet die nächsten Wochen Ausschau nach weiteren Informationen zum Update! - Raph
  4. ES IST VOLLBRACHT! Ich habe die letzte Trophäe erhalten: «Herausforderung gemeistert». Die Challenges waren in der Rückschau gar nicht so schwer. Es war eher eine mentale Herausforderung. Ich habe gelernt, dass man viel angenehmer an sein Ziel kommt, wenn man mutig ist. Leichtsinning darf man nicht sein, aber mutig. Am meisten überrascht war ich von «The Hunted, Part 2». Mit dem Gewehr hinter dem Bär herzujagen, hat sehr viel Spaß gemacht. Besonders weil er mich in der ersten Herausforderung das ein oder andere Mal von meinem Erfolg abgehalten hat. Nach dem ich die letzte Challenge geschafft hatte, ist die Trophäe nicht sofort gekommen. Ich musste erst eine neue Runde auf «Eindringling/Interloper» starten. Wär ich nie im Leben drauf gekommen, hätte ich es nicht hier im Forum gelesen. Mit der letzten Trophäe kam dann auch die Platin-Trophäe Heute morgen am 14.11.2019 um 2:20 Uhr war es so weit. Ich bin überglücklich. Ich möchte Danke sagen. Danke an das Team von Hinterland, die ein fantastisches Spiel erschaffen haben. Erkunden, survivaln und alles ohne Zombies. Danke an die Community. Die hat hier im Forum und im Wiki super viele Informationen zusammengetragen, die es mir erst ermöglicht haben, dieses Ziel zu erreichen. Gedauert hat die Reise 2 Jahre, 3 Monate, 5 Tage. Jetzt mache ich erstmal wieder eine Pause von der kanadischen Wildnis und freue mich auf das nächste Update für den Überlebensmodus (geplant für Dezember).
  5. I bought this game on August 9th, 2017. Since then I’ve tried to survive 500 days. Today is the day. I finally survived 500 days. This took me 2 years, 2 months, 3 weeks, 5 days. I never thought that I could do this. But here I am. The biggest challenge for me was to overcome my fear of dying and losing everything. I am not a hardcore player. I play this game to relax and enjoy. I love to discover things on my own. I had serveral setbacks. Permadeath is not my thing. But on the other hand I found many places that I never had visited before. I was frustrated because setting my own goals was very hard in the beginning. After 120 days I had no plan and I did not know what to do for 380 days. A few weeks ago I found a list of all locations to map in this forum and I started the challenge to map every location. Eventually I did it. This got my inner fire burning and I overcame other hurdles (killing two bears for a bearskin bedroll for example) and bring every skill to level 5. There were a few times where I felt lonely. So started taking pictures of signs and other man-made things to feel a little solace. Sometimes I listened to crows or watched some dear walking peacefully through the forest. The animals became good company. On my journey I stopped a few times to witness the quiet apocalypse. I started a little roleplay. My character is a photographer and has his (imaginary) camera with him. I made a video out of his memories (my first video ever). I have grown a lot as a gamer since I started this game. I have all trophies on the PS4 exept the one for beating all the challenges. After 500 days of survival I feel ready for it. The platinum is within reach. (I can‘t belive this is the case but I am very happy.) Thanks for this amazing game, Hinterland. And thanks for the Pilgrim experience. Otherwise I would have never played this amazing game to the point where I am now because permadeath is to stressfull for me. Please enjoy the video! (I’d love to hear your opinion.)
  6. Der Tag der Tage ist gekommen: Tag 500. Ich erwache gut erholt und voller Energie. Die letzten Tage waren sehr erholsam. Ich habe nicht wirklich viel gemacht. Vor ungefähr 1 Woche hat mich das Gefühl beschlichen, dass ich nichts Neues mehr lernen kann. Kochen, Tiere zerlegen, Eisfischen, Feuer machen, Gewehr, Bogen, Flicken, Revolver. Es macht mir Spaß, diese Dinge zu tun, weil ich darin richtig gut geworden bin. Ich habe eine lange Zeit meine Kleidung immer auf 100% gehalten, dass hat mir Sicherheit gegeben und meine Flicken-Fähigkeit enorm erhöht. Mit dem Revolver habe ich hauptsächlich Kaninchen gejagt. Mittlerweile bin ich aber wieder auf Rehe umgestiegen. Die bringen mir einfach mehr Fleisch. Mein Schrank ist voller Pfeile, die ich im Trostlosen Marschland hergestellt habe. Für den Fall, dass mir die Gewehrpatronen ausgehen. An diesem Punkt habe ich noch 11 Stück übrig. Ich denke, ich werde mich selbst nun größeren Herausforderungen stellen. Hier am Rätselsee fühle ich mich geborgen und sicher - diese Gegend ist zu meinem zweiten Zuhause geworden. Aber es wird Zeit weitere Abenteuer zu erleben. Ich bin glücklich und ich habe mir selbst bewiesen, dass ich den Willen zum Überleben habe. Das macht mich wahnsinnig stolz. Meine Ziele für die nächsten Tage: Hopless Rescue - geschafft Nomad - offen Archivist - offen White Out - offen Hunted, Part 1 - offen Hunted, Part 2 - offen Ausserdem werde ich versuchen, meine Fotos zu entwickeln, die ich auf meiner Reise gemacht habe. Vielleicht schaffe ich es ja sogar, einen kleinen Film zusammenzuschneiden. Ich melde mich wieder, wenn es weitere Neuigkeiten gibt.
  7. Und noch ein Erfolg ist vor ein paar Tagen dazugekommen. Ich habe mittlerweile alle Innenräume am Rätselsee und an der Küstenstraße besucht. Gefehlt hat mir nur noch eine Hütte. Die habe ich mehr oder weniger per Zufall gefunden. Sie ist an der Küstenstraße und steht etwas abseits vom Weg. Das Gefühl, einen weiteren Haken hinter etwas zu setzen, fühlt sich so gut an. Nun sind nur noch 3 Punkte offen: 500 Tage - aktuell bin ich bei Tag 263 (ich kann die Tage also schon runterzählen, was es mir sehr viel leichter macht). Alle Fertigkeiten auf Stufe 5 - aktuell fehlen noch Gewehr (4), Bogen (3), Flicken (4), Revolver (3) Alle Challenges Hopless Rescue - geschafft Nomad - offen Archivist - offen White Out - offen Hunted, Part 1 - offen Hunted, Part 2 - offen Wenn ihr Tipps für die Challenges habt, bin ich um jeden Tipp, jede Strategie froh.
  8. Gestern gab es einen weiteren Erfolg auf meiner persönlichen Reise: Auf Grund des aktuell laufenden «4 Days Of Night»-Events kann ich meinen Überlebensspielstand nicht weiterführen. Eigentlich wollte ich Pfeilspitzen schmieden. Vorgestern habe ich Kohle, Metallschrott, Holz und Essen zur Schmiede im Trostlosen Marschland geschafft. Als ich gestern Abend anfangen wollte, waren die Schmiede, die Werkbank und alles andere verschwunden. Ich hoffe, das ist kein Bug, aber ich denke eher, dass das mit dem Event zu tun hat. Also habe ich die «Hopeless Rescue»-Herausforderung gestartet. Bisher waren meine Durchläufe immer gescheitert, weil ich (wahrscheinlich) zu vorsichtig gespielt habe. Beim ersten Mal vor Jahren war ich zu langsam, ein anderes Mal habe ich 2 kurz aufeinander folgende Wolfsangriffe nicht überlebt. Ich hatte damals zwar ein Gewehr, aber meine Trefferquote in Stresssituationen liegt bei knapp über 0 (wenn ein Haufen Glück dazu kommt). Also sprintete ich los. Diesmal weniger vorsichtig. Dafür mit etwas Risikofreude im Herzen. (Ich hatte ein paar Tage zuvor Videos gesehen, in denen Leute die Challenge in weniger als 24 Stunden abgeschlossen haben.) Auf meinem Weg durchsuchte ich nur die nötigsten Orte und wanderte schnell weiter. Im Idyllischen Tal angekommen folgte ich der Route in meinem Kopf. Was komisch war: Ich kam bei einer Brücke an, die so nicht in meiner Erinnerung existierte, zumindest nicht an diesem Ort. Nach etwas Grübeln fiel mir auf, dass ich die beiden Ausgänge der Höhlen miteinander verwechselt hatte. Also schlug ich die neue Richtung ein und kam so relativ schnell am Übergang zum Wolfsberg an. Mein größtes Problem war immer die Kälte, dicht gefolgt von der Erschöpfung. Ich rettete mich in die Berghütte. Dort machte ich ein Feuer und kochte mir alle Tassen Kaffe, die ich bis dahin gesammelt hatte. Der Aufstieg zum Wolfsberg verlief erstaunlich gut. (Durch meine Kenntnisse des Gebiets aus meinem Überlebensspielstand kam ich relativ schnell an das zweite Seil, dass zu einem Vorsprung führt.) Leider waren meine Kräfte durch die Kälte sehr weit nach unten gesunken. Ich trank einen Kaffe und kletterte am Seil hinauf. Meine Kraft sank und sank. Kurz vor Erreichen meines Ziel verliessen mich meine Kräfte und ich rutschte ab. Ich überlegte für einen Moment und entschloss mich, wieder runter zu klettern. Sorge stieg in mir hoch, denn ich hatte auf meinem Weg Holz abgelegt, um Gewicht zu sparen. Nun hatte ich nichts als ein paar Stöcke, um ein wärmendes Feuer zu machen. Ich tat es trotzdem und nutzte die Zeit, um eine Dose Spitzenpfirsiche zu kochen und zu essen. Außerdem schlief ich etwas, um jedes bisschen Erholung mitzunehmen, was ich kriegen konnte. Als ich erwachte, war es weniger, als ich mir gewünscht hätte. Also half es nichts. Ich musste Sachen zurücklassen. Schweren Herzens packte ich ein paar Sachen aus dem Rucksack aus, trank zwei Kaffees und kletterte erneut das Seil hoch, diesmal klappte es. Ich fand die rettende Höhle und durchquerte sie bis ich den Ausgang sah. Kurz davor gönnte ich mir nun eine Mütze voll Schlaf. Vor mir lag ein weiterer Aufstieg. Die Nacht tat gut und ich kam zu vollen Kräften. Ich frühstückte gut (alles, was aus dem Rucksack ist, hilft beim Klettern) und machte mich auf den Weg zur Spitze. Dort kam ich sehr gut an. Als erste Amtshandlung schnappte ich mir die Signalpistole und alle Patronen, die ich finden konnte. (Das war wichtig, bei meinem «Glück» hätte ich es warscheinlich geschafft, die Leuchtpistole zu vergessen.) Dann war Looten angesagt. Mit meiner Metallsäge öffnete ich einen Container nach dem anderen. Ich war im Schlaraffenland. Bessere Kleidung, Essen in Hülle und Fülle. Ich verbrachte die Nacht mit vollem Bauch und einem beeindruckenden Feuer. Am Nächsten Morgen packte ich meinen Rucksack so, dass ich nur das beste dabei hatte. Hohe Kaloriendichte bei niedrigem Gewicht, Kaffee bis zum Abwinken, ein paar Singalfackeln, eine Axt (die mir später das Leben retten sollte), ein paar Notfallspritzen, Verbände Schmerzmittel und Antiseptikum. Meine Kleidung war nun deutlich besser und das zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht. Und noch ein Geschenk kam mir zur Hilfe: Ich war satt - ich hatte 72 Stunden nicht gehungert und war nun in der Lage 5kg mehr zu tragen. Also nahm ich noch das Gewehr aus einem der Container und alle Munition, die ich finden konnte. Der Abstieg verlief mehr oder weniger nach Plan. Bis auf einen Wolf, der ein Kaninchen frass, und der leider dieses Essen nicht überlebte, passierte nichts Erwähnenswertes. Das Wetter wurde etwas schlechter, aber nichts, was mich irgendwie davon abhielt, weiterzumaschieren. Etwas weniger als 4 Tage hatte ich noch auf der Uhr. Nach meinen Berechnungen sollte das reichen. Ich machte einen weiteren Zwischenstop in der Berghütte. Es war immer noch verdammt kalt draußen. Gerade nachts. Mit dem ersten Sonnenlicht brach ich auf. Diesmal wusste ich genau, wo ich hinmusste. Ich war beschwingt und pfiff ein Lied als ein Heulen miteinstimmte. Ich sah mich um, doch nichts war zu sehen. Meine Sinne, eigentlich von der Müdigkeit getrübt, schärften sich nun. Ich hatte zwar mittlerweile ein Gewehr im Rucksack, aber ich zog trotzdem eine meiner 3 Signalfackeln. Genau zur richtigen Zeit, denn nun tauchte ein Wolf hinter mir auf. Mit Hilfe der Magnesiumfackel schaffte ich es, mir den Wolf vom Leib zu halten. Kurz bevor ich am Aufgang zur Mine ankam, streifte von vorne ein zweiter Wolf meinen Weg. Mein Herz sank in die Hose, denn meine Signalfackel ging zu Ende. Ich sprintete an ihm vorbei und nahm alle Kraft zusammen, die ich hatte. Schlafen konnte ich notfalls in der Höhle. Ich sprintete immer wieder, sobald ich etwas Ausdauer hatte. Zurück blickte ich nicht. Mein Ziel war die Mine. Als meine Fackel ausging, drehte ich mich um. Zu meinem Erstaunen, waren die beiden Wölfe nicht mehr hinter mir. Ich lächelte erleichtert und betrat die Mine. Ich kam an der Küstenstraße an und ich entschied mich zu weit von der Straße und den Häusern drumherum fernzuhalten. Ich hatte keine Lust auf eine weitere Begegnung mit einem Verwanden von Fluffy. Meine Reise verlief sehr unspektakulär, was mich sehr froh stimmte. Als ich bei der bröckelnden Schnellstraße ankam, schlug das Wetter um. Nebel und leichter Schneefall. Ich liess mich davon nicht beeindrucken. Vor meinem Auge sah ich den Leuchtturm. Ich muss wohl zu fest geträumt haben, denn aus dem Nichts sprang mich ein Wolf an. Vollig perplex zog ich die Axt, die ich auf dem Wolfsberg gefunden hatte, und hackte auf den Wolf ein. Sollte es das gewesen sein? Ich schrie und mit einem letzten Hieb vertrieb ich den Wolf. Adrenalin pumpte durch meinen Körper. Als ich an mir herunter schaute, um den Schaden zu begutachten, stellte ich fest, dass nur meine Kleidung gelitten hatte. Mir fehlt nichts. Ich atmete erleichtert auf und schleppte mich in die Mine. Ich lag gut in der Zeit und als ich am Ort der Trostlosigkeit ankam, schlug mein Herz höher. So nah war ich einem Sieg noch nie. Ich zog meine Magnesiumfackel und wanderte zum Leuchturm. Kurz davor kam ein Wolf auf mich zugerannt, aber ich konnte ihn mit Hilfe der zweiten Fackel von mir fern halten. Ich betrat den Leuchtturm. An der Spitze angekommen, lud ich meine Signalpistole und feuerte sie in den Himmel. Geschafft! Vollig erschöpft, aber zufrieden sank ich in tiefen Schlaf. Das war sie, meine erste erfolgreiche Challenge. Wahnsinn! Nun erscheinen mir die anderen Herausforderungen auch nicht mehr so unmöglich. Ich bin meiner Platin-Trophäe definitv einen wichtigen und großen Schritt näher gekommen. Wir lesen uns.
  9. Yesterday after installing the 4DON patch I continued my survival run and was confused because the forge at FM was gone. First I thought this was a bug, but then I realised that this could be an impact of the event. But I am not sure. Does this mean I can’t play survival without the 4DON challenge? Do I have to wait until the event is over? I have never participated in the 4DON event, so I am not familiar with it at all. I am a pilgrim at day 263 and I don¹t want to lose my save after a suprise cuddeling with the wolfs in the dark.
  10. I love the game for what it is but that one thing makes me sad/mad everytime. For example, placing chairs that are lying around. (In real life I am not bothered by stuff lying around but in The Long Dark it bothers me somehow - I do not know where this is coming from Havesting the wood is an option but then the room looks very empty. But other than that I agree with @ManicManiac: I take the game for what it is.
  11. I am a peaceful pilgrim and I love it. I played a long time on Voyager (as it came out without experience modes), but eventually switched to Pilgrim because a death is too frustrating for me. About two weeks ago I fell in love with this game again. I see it as an adventure. My character is an adventurer that discovers a world on his own. He faces different challenges (allthough I do not have to worry about really anything.) To make my own story is something I never really did before. I was always on the side of "I only play singleplayer campaigns because of the story". But with The Long Dark that has changed. My male character is a photographer that has made the decision to portray the quiet apocalypse. On my way through the world I make a lot of screenshots and videos. (A video of my pilgrimage would be very cool in my opinion. I am working on it.) I am very glad, Hinterland included the Pilgrim mode because otherwise I would not play this great game, I guess. I have never really got to the point where I overcome my frustration that comes with a death (especially when I am in the middle of an epic trip). Permadeath is just not for me. Everything else I love soo much. For me it is on of the best games of all time. It has everything I enjoy: Exploration, survival without zombies, a sense of adventure, a beatiful world, music, etc. My challenge is: the Platinum Trophy in this game. That would be a true sign of love and dedication in my eyes. There was a time where I thought I could never get the Platinum trophy but I have accept the callenge. At this point I have 3 challenges left: 500 days, all skills on level 5 and all challenges. I recently had a huge set back. My 300 days character (with almost every skill on 5) died because of my own stupidity. But I have learned from this mistake. I admire all players that have fun with this game, regardless of what difficulty they play the game. I might try custom modes in the future (everything harder except the predators. Fighting in this game is not a lot of fun for me.) Thank you, Hinterland, for making a game that is so diverse.
  12. On PS4 you can skip dialog parts with the circle button. So I assume you can on PC but I do not know the button. My impressions of Ep 3 is very positive. With the additions to PV it almost feels like a new region. Exploring felt amazing. I never really liked PV because I got lost serveral times but now I feel like i know this region better. It feels more like home now. I love all the new Items. They bring freshness to the table - at least for me. I loved the NPC animations. The motion capture technology has added a lot to the qualilty.The sidequests were rewarding, and some of them were really unexpected. Loved it. The end is: WOW! Loved it. Now I want to play more of Astrid’s Story. But until then I will survive in the quite apocalypse. 245 Days to go.
  13. @ajb1978Wow, nice find. Thanks for sharing. I went literally 5 times in there and I did not see it (probably because I was not expecting sonething there. I will in the future, that’s for sure.
  14. Just progress in the story (Story Missions). 🙂 By the way: The Game lets you know when the point of no return comes. So do not worry. Any idea where to find the Pleasant Valley Collectible #1 (non Forest Talker, I have all Forest Talker notes and all History of Pleasant Valley notes.)
  15. Great thread. What I know is